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        Know-how: Die erste Lage im Zwiebelsystem

        Text: Globetrotter Magazin | Foto: Icebreaker | Illustration: Daniel Andersch

        Das Grundprinzip der Bekleidungslehre für jegliche Aktivitäten draußen ist das Zwiebelprinzip. Will heißen: gemäß dem schichtartigen Aufbau der Gemüsepflanze kleidet man sich in drei oder mehr Lagen Funktionskleidung, um diese dann je nach Witterungsbedingung variieren zu können. Während man dabei die mittlere Schicht auch mal weglassen kann, ist die sogenannte ersten Lage – im Volksmund auch Unterwäsche genannt – unverzichtbar.    

        Für ein gutes Klimamanagement der Bekleidung bildet die Funktionsunterwäsche, die direkt auf der Haut getragen wird, den Grundpfeiler. Sie muss für den Abtransport von Schweiß sorgen, dabei aber so viel Restfeuchtigkeit auf der Haut belassen, dass der Körper gerade richtig gekühlt wird. Die zweite Lage soll ein Abdampfen der Schwitzfeuchtigkeit weiter unterstützen und gleichzeitig eine dem Klima, der persönlichen Fitness und Belastung angemessene Isolation bieten. Die dritte Lage übernimmt den Schutz vor den Elementen Wasser und Wind, ohne dabei den Feuchtigkeitsabtransport zu behindern. 

        Für die erste Lage: Wolle oder Kunstfaser?

        Während noch vor zehn Jahren die Materialfrage schnell beantwortet war – Kunstfaser, Kunstfaser oder doch lieber Kunstfaser –, ist heute das Naturmaterial Wolle drauf und dran, die Kunstfaser zu verdrängen. Daher sollte man sich zuallererst folgende Frage stellen: Was habe ich vor? Je nachdem, welche Beslatungsspitzen dein Outdoorvorhaben hat, solltest du die Wäsche wählen. Wolle ist gut für kontinuierliche Aktivitäten wie Wandern, Synthetik ist besser für besonders Schweißtreibendes und sogenannte Stop-and-go-Sportarten wie das alpine Skifahren mit Wartezeiten an der Liftschlange. 

        Dafür gibt's Merino:
        Merinowäsche erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Nachdem Icebreaker, Devold, Smartwool und Co. das Image der Wollwäsche entstaubt haben, gab es erst eine große Euphorie; viele dachten, Merino eigne sich draußen für alles. Mittlerweile hat sich die Wäsche aus Wolle da etabliert, wo sie sinnvoll ist: bei stetigen, langen Belastungen. Für eine Hüttentour oder mehrtägiges Trekking gibt es kaum Besseres – oder auch als Wechselwäsche am Gipfel bei einer Ski-oder Bergtour. Wolle wärmt sofort, das Hautklima ist toll und man muss sich kaum Gedanken über Geruchsbildung machen.

        Okay, her mit Kunstfaser!
        Synthetikwäsche ist dagegen die technische Variante. Je nach Gewichts-und Wärmeklasse gibt es hauchdünne Hemdchen für intensive Aktivitäten bis hin zu Expeditionswäschen, die fast schon Fleecequalitäten aufweisen. Anders als Wolle nehmen Synthetikfasern sehr wenig Feuchtigkeit auf und trocknen sehr schnell. Besondere Kombinationen von Fasertypen sorgen für schnelle Aufnahme der Feuchtigkeit auf der Haut, leiten den Schweiß schnell an die Materialoberfläche und verteilen ihn, damit er schneller verdunstet. Weit verbreitet ist inzwischen Kunstfaser-Wäsche mit geruchshemmender Ausrüstung. Gute Synthetikwäsche lässt sich bei 60°C waschen. 

        Funktion

        Überschüssige Feuchtigkeit und Wärme von der Haut wegleiten.

        Passform I

        Körpernahe Passform unterstützt den bestmöglichen Feuchtigkeitstransport. 

        Passform II

        Funktionelle Shirts mit etwas weiterem Schnitt können dagegen auch bei zivilen Anlässen (Reisen!) getragen werden. 

        Konstruktion

        Flachnähte verbessern Sitz und Tragekomfort (verhindern Reibung unter dem Rucksack). 

        Bodymapping

        Einige Hersteller verarbeiten durchlässigere Materialien an typischen Schwitzstellen und wärmere Stoffe am Rumpf. 

        Temperatur

        Durch eine überlegte Kombination von langen oder kurzen Ärmeln/Beinen lässt sich auch die Temperatur regulieren. 

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        Funktion

        Überschüssige Feuchtigkeit und Wärme von der Haut wegleiten.

        Passform I

        Körpernahe Passform unterstützt den bestmöglichen Feuchtigkeitstransport. 

        Passform II

        Funktionelle Shirts mit etwas weiterem Schnitt können dagegen auch bei zivilen Anlässen (Reisen!) getragen werden. 

        Konstruktion

        Flachnähte verbessern Sitz und Tragekomfort (verhindern Reibung unter dem Rucksack). 

        Bodymapping

        Einige Hersteller verarbeiten durchlässigere Materialien an typischen Schwitzstellen und wärmere Stoffe am Rumpf. 

        Temperatur

        Durch eine überlegte Kombination von langen oder kurzen Ärmeln/Beinen lässt sich auch die Temperatur regulieren. 

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